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Aktuelles zur Ausstellung

Israelis auf den Spuren jüdischer Vergangenheit in der Rhön 

Bürgermeister Mario Dänner von Tann empfängt junge Israelis in der Ausstellung
„400 Jahre Juden in der Rhön“.
 
Eine Gruppe israelischer Studierender, die zurzeit an der Sommeruniversität in Fulda teilnehmen, besuchten auf Einladung des Tanner Bürgermeisters Mario Dänner die Ausstellung „400 Jahre Juden in der Rhön“. In seinem Grußwort zeigte Dänner die über mehrere Jahrhunderte nachweisbare Geschichte jüdischer Einwohner in Tann. Gerade im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhundert trugen sie, so Dänner, zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Rhön bei. Die Stadt Tann habe daher in Verantwortung für ihre Geschichte die Anregungen zu einer Ausstellung zu diesem Thema gerne aufgegriffen und unterstützt. Er begrüßte, dass sich im Vorfeld der Ausstellung eine Brücke zu Nachfahren  der ehemalige Tanner Familie Freudenthal in den Niederlanden ergeben habe.  Auch sei in Tann selbst das Bewusstsein für die jüdische Vergangenheit in Tann gewachsen.
 
Die israelischen Besucher waren am Puls der Zeit und fragten auch nach aktuellen Problemen der Stadt, wie der Entwicklung von Bevölkerung und Wirtschaft. Sie bedankten sich bei Dr. Michael Imhof, dem Kurator der Ausstellung, und Prof. Dr. Thomas Schittny von der Sommeruniversität für die Möglichkeit, so intensiv die Geschichte des Judentums in Stadt und Region Fulda kennen zu lernen. Dies griff Imhof gerne auf und lieferte den Nachweis für die jüdische Anwesenheit in Tann anhand von Steuerlisten zu Beginn des 18. Jahrhunderts oder des Judeneids von 1695, den Neuankömmlinge in Tann leisten mussten. Besonderes Interesse fanden die israelischen Besuche an den Holzschnitzfiguren, die jüdische Wanderhändler  im 19. Jahrhundert zeigen, die in ihrem Mantelsack  oder Rückenkorb kleine Zicklein, Schuhe oder Löffel zum Kauf anboten. Betroffenheit dann vor der langen Liste mit den Namen der in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordeten Jüdischen Mitbürger aus den Rhöner Gemeinden. An den Gräbern auf dem jüdischen Friedhof am Rande von Tann  ein stilles Gedenken an die reiche jüdische Tradition in der Rhön und ihre Menschen.
 
Bild:
Prof. Dr. Thomas Schittny (2.v.l) Bürgermeister Mario Dänner (3.v.l), Dr.Michael Imhof (r) mit den Gästen vor der Luftaufnahme mit Synagoge und jüdischem Wohnviertel in Tann

 

 


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